



gerade bin ich mit meiner Ästhetischen Forschung zum Thema "Ein Haus mit Garten" fertig geworden *freu* Ein Haufen Arbeit, praktisch und theoretisch. In der Ästhetischen Forschung wird zu einem Thema auf verschiedenen Ebenen interdisziplinär geforscht und gearbeitet. Die Bereiche "Kunst", "Alltagsästhetik", "Wissenschaft" und "Ästhetische Praxis" geben jeweils eine bestimmte Richtung vor und sind doch stets miteinander verwoben. Im Bereich "Kunst" habe ich einige Künstler vorgestellt, die zum Thema arbeiten. Beispielsweise Paul Klees "Garten-Plan" von 1922 oder Katharina Immekus mit ihrem roten Haus.Im Bereich "Alltagsästhetik" wurde verschiedenes zum Thema gesammelt und aufgearbeitet. Zudem habe ich etwa 20 Leute ein spontan ein Haus mit Garten zeichnen lassen. Dabei ging es nicht darum, wie gut jemand malt, sondern darum, was gemalt wird. Interessant, welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten dabei heraus kamen (hier könnte man auf der psychologische Ebene weiterarbeiten...). Zum Thema "Wissenschaft" wird die GEschichte der Kunstpädagogik am Beispiel "Ein Haus mit Garten" vorgestellt. Außerdem habe ich eine Hausarbeit zum Thema "Die Geschichte des Gartens in Beispielen" geschrieben. Als praktische Arbeit habe ich ein Haus aus Baumwollstoff genäht und mit Acrylfarben angemalt. Passend dazu habe ich eine Vitrine genäht: Wie wird mein Haus zum Kunstwerk? Im Leporello sind zahlreiche Malereien, Zeichnungen, Fotomontagen und Collagen vereint. Als literarischer Zugang kommt noch ein Gedicht hinzu. Die selbst entworfene GArtentasche soll das Ganze zusammenfassen und die Prinzipien der WErkstatt veranschaulichen. Mir fehlen noch ein paar Werkzeuge, die ich eigentlich in die Außentaschen stecken wollte. Mal sehen, vielleicht finde ich bis Donnerstag noch welche...So oder so ähnlich sieht also eine Ästhetische Forschung aus. Prinzipiell ist es egal, wie man in´s Detail geht - die Möglichkeiten sind unbegrenzt und man kann sich auch leicht verzetteln. Ich habe so viele Randthemen wieder über Bord geworfen, die ich interessant gefunden hätte. Z.B. Kräutergärten, Giftgärten oder Gegenidylle. Ich bin mehr auf der idyllischen Schiene geblieben und habe den Schwerpunkt stärker auf die Geschcihte gelegt.
In der Kunstpädagogik ist das Konzept "Ästhetische Forschung" als WErkstattarbeit hochaktuell. *puh* naja, und so sieht die Arbeit für ein Kunstseminar aus...;)!


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